Aktuell

 
 

11.03.2022 WDR Stadtgespräch: Ukraine Flüchtlinge - Welche Hilfe macht jetzt Sinn?

Tilman Rhode-Jüchtern, pro grüne e.V. Vorstand, schlägt in der Sendung vor, die von pro grün e.V. herausgefundenen Leerstände zu nutzen, um Flüchtlingen aus der Ukraine übergangsweise sicheren Wohnraum zu geben. Link zur Sendung:
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/stadtgespraech/ukraine-hilfe-fuer-gefluechtete-100.html

Machen Sie mit!

Melden uns Leerstände oder Baulücken. Auf der interaktiven Karte zeigen wir für jeden Bielefelder Stadtteil Details zu unseren Meldungen.

 

10.03.2022 pro grün e.V. appelliert: leerstehende Häuser und Wohnungen für Geflüchtete bereitstellen!

Im August 2021 rief pro grün die Bürgerinnen und Bürger auf, Leerstände in Bielefeld zu melden. Inzwischen haben wir fast 250 Eintragungen in unserer interaktiven Karte, über 100 davon leerstehende Wohnhäuser, zum Teil mit mehreren Wohnungen. Die Karte ist längst noch nicht vollständig. Neben unbewohnten Häusern, die man z.T. recht leicht erkennt, gibt es nach pro-grün-Einschätzung auch eine Vielzahl leerstehender Wohnungen in Gebäuden, die ansonsten vermietet sind.  -- Insgesamt schätzen wir die Anzahl von Wohnungsleerständen in Bielefeld vierstellig!
Es handelt sich zumeist um Privateigentümer, nicht selten jedoch auch um gewerbliche, also z.B. Projektentwickler, die bebaute Grundstücke erworben haben, um den Bestand irgendwann zugunsten von Neubauten abzureißen.
Der Verein pro grün e.V. appelliert an alle Immobilienbesitzerinnen und -besitzer, die über Leerstände verfügen, diese - wenn eben möglich - der Stadt zur Unterbringung Geflüchteter zur Verfügung zu stellen. Wenn Strom, Wasser und sanitäre Einrichtungen funktionsfähig sind, sollte es kaum ein Problem geben, Menschen aus der Ukraine für eine gewisse Zeit ein Dach überm Kopf zu geben.

Interaktive Karte für Baulücken und Leerstand

Interaktive Karte
Aktuell haben wir 275 Einträge erfasst.

17.01.2022 Verkehrswende in Bielefeld

pro grün unterstützt den offen Brief an Oberbürgermeister Pit Clausen, in dem  über 40 Bielefelder VerbändeInstitutionen, Organisationen und Vereine sich gegen den vierspurigen Ausbau der Herforder Straße aussprechen.
Link: Offener Brief an Oberbürgermeister Pit Clausen

 

26.07.2021 Neue Westfälische

NW Artikel vom 26.07.2021

 

26.01.2022 TV-TIPP
Einen interessanten Fernsehbeitrag zur dringend erforderlichen Reduzierung des Flächenverbrauchs hat das WDR-Magazin Markt gesendet. Zu sehen in der WDR Mediathek (etwa ab Minute 20).
https://www1.wdr.de/fernsehen/markt/sendungen/uebersichtsseite-markt-500.html

28.02.2022 Westfalenblatt
https://progruen-ev.de/medien/uploads/files/20220228%20Westfalenblatt.pdf




 

100 Jahre Joseph Beuys

39 Jahre "Grüner Stadtring Bielefeld"

Am 12. Mai 2021 wäre Joseph Beuys 100 Jahre alt geworden.

Seine Idee von den „7000 Eichen“ und von der „Stadtverwaldung“ auf der Kasseler documenta 7 (1982) trug bereits 3 Jahre später Früchte in Bielefeld. Der damalige Kunsthallenleiter Ulrich Weisner sah die brachliegenden Wallanlagen von der Kunsthalle über den Jahnplatz bis zum Landgericht und sicherte zwei der Basaltstelen von der dokumenta für Bielefeld. Dutzende von Bielefelder Bürgern und großen Firmen übernahmen Patenschaften für die Bäume, einen Baum pro Lehrling.

Der Verein Pro Grün übernahm im zehnten Jahr seines Bestehens das Management und die Buchführung in einem schweren Folianten, der heute im Stadtarchiv liegt. Der „Grüne Stadtring“ wurde installiert und zeichnet im Hufeisen das historische Bielefeld nach.  
Allerdings wird daran zuweilen geknabbert. Viele Bäume und eine Basaltstele wurden sei es für ein Regenrückhaltebecken im Park der Menschenrechte entfernt; mal stören die Äste eine Stromleitung für die Stadtbahn vor der Kunsthalle; mal kommt die Motorsäge für eine Baustellenzufahrt beim Jahnplatzumbau (Friedenstraße). Im Zuge einer möglichen oberirdischen Verlegung der Stadtbahnlinie 1 würde wohl ebenfalls die Säge angesetzt.
Jetzt gilt es wieder aufzupassen: Eine mögliche Rampe für ein Fahrradparkhaus vor dem ehemaligen Kaufhaus „Opitz“ könnte wieder eine Lücke schlagen. 
Bei aller Sympathie für Fahrräder und Bauen im Bestand: Pro Grün warnt vorbeugend und dringend vor der Motorsäge im Grünen Stadtring. Der „Grüne Stadtring“ ist keine Planungsreserve. 

von Tilman Rhode-Jüchtern, Vorsitzender pro grün e.V.